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Malignes Melanom

Das Maligne Melanom ist ein hochgradig bösartiger Tumor, der von den melaninbildenden Zellen (Melanozyten) ausgeht. Je nach Melanomtyp und Eindringtiefe des Tumors entwickelt das Maligne Melanom Metastasen. Die Erkrankungshäufigkeit der Malignen Melanome nimmt weltweit in bedrohlichem Maße zu.

Als Risikofaktoren für die Entstehung eines Malignen Melanoms gelten:

  • Mehr als 50 Muttermale am ganzen Körper
  • Rötlich-keltische Hautfarbe und rötliche Haare
  • Mehrere blasige Sonnenbrandreaktionen in der Kindheit

In ca. 60 % der Fälle entsteht das Maligne Melanom aus einem seit Jahren bestehendem Muttermal.

Es gibt unterschiedliche Melanomtypen:

  • Knotiges Melanom
  • Oberflächlich spreitendes Malignes Melanom
  • Lentigo- maligna Melanom
  • Akrolentiginöses Melanom

Die Therapie der Wahl ist die operativ-chirurgische Entfernung des Malignen Melanoms in einem ausreichenden Sicherheitsabstand, der abhängig von dem Melanomtyp und der Eindringtiefe ist. Es ist bekannt, dass noch lange nach der Entfernung des Malignen Melanoms Metastasen auftreten können. Aus diesem Grunde sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen medizinisch notwendig, um neu auftretende Melanome oder Metastasen rechtzeitig erkennen zu können.

Wir empfehlen den Gebrauch eines sog. Nachsorge-Passes, in dem die Untersuchungsintervalle für Sie festgestellt und alle melanomverdächtigen Veränderungen dokumentiert werden.

Als Untersuchungsintervalle haben sich bewährt:

  • In den ersten 2 Jahren postoperativ vierteljährlich
  • Vom 3.-5. Jahr halbjährliche und danach jährliche Vorstellung.

Selbstverständlich stellen Sie sich früher in der Praxis vor, wenn in der Zwischenzeit melanomverdächtige Hautveränderungen auffallen sollten. Denn je früher ein Melanom entdeckt wird, desto besser ist die Behandlungschance und die Prognose.