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Basalcellcarcinom

Das Basalcellcarcinom (Basaliom) ist der häufigste Tumor der Haut. Die Häufigkeit des Auftretens nimmt mit zunehmendem Lebensalter zu. Betroffen sind Menschen mit einer sonnenempfindlichen Haut und blonden bzw. roten Haaren. Chronische und übermäßige Sonnenbestrahlung ist der wichtigste und auslösende Faktor. Über 90 % der Basaliome finden sich in Gebieten der Haut, die der Sonne stark ausgesetzt sind.

Basaliome wachsen nur langsam (Monate bis Jahre). Klinisch erscheint ein halbkugeliger Tumor mit glasiger, hautfarbener Oberfläche, welcher an den Seiten kleine Gefäßerweiterungen zeigt. Darüber hinaus gibt es jedoch auch Basaliome, die wie flache Narben aussehen. Bei diesen Basaliomen besteht
die Gefahr, dass unter der Haut noch eine weitere Ausdehnung besteht.

Ohne Behandlung kann das Basaliom das umgebende Gewebe zerstören. Metastasen werden in der Regel nicht beobachtet.

Therapeutisch werden mehrere Methoden angewandt:

  • Exzision mit dem Skalpell
  • Röntgenstrahlen
  • Photodynamische Therapie (PDT)
  • Immunmodulatoren in Creme - Form z.B. Imiquimod

Postoperativ erhalten die Patienten einen sog. Nachsorge-Pass, in dem die Kontrolluntersuchungen festgehalten werden.

Folgende Untersuchungsintervalle haben sich bewährt:

  • In den ersten 2 Jahren postoperativ vierteljährlich
  • Vom 3.-5. Jahr halbjährliche und danach jährliche Untersuchungen.

Wenn Ihnen in der Zwischenzeit eine basaliomverdächtige Hautveränderung auffällt, so stellen Sie sich selbstverständlich früher vor. Vorbeugung und Früherkennung ist die beste Therapie.